Sommersonnenwende

Am Höhepunkt des Jahres: Sommersonnenwende

Liebe Poetinnen!

Als Nachtrag hier das versprochene Gedicht von Christine Busta , eine Brücke zwischen Winter- und Sommersonnenwende:

Auch wenn uns kein Engel begegnet:

Die Königskerze an steinigem Wegrand

Kann uns ein Licht aufstecken

Für die grüne Botschaft der Erde.

Und die Blattrosette des Löwenzahns

Strahlt als Bethlehemstern.

(Aus: Wenn du das Wappen der Liebe malst)

 

Anmeldung und Info zu den neuen Schreibkreisen:

1.,2.,3. September – sowohl im Studio als auch telefonisch –  0664 9605911

 

Wir schreiben in der Kleingruppe, einmal im Monat, entweder vormittags, 10.00 bis 12.30h

oder im Abendschreibkreis 18.00h – ca 21.00h, geplant ist ein Donnerstag, Details auf Nachfrage.

Warum schreiben?

Achtsames Schreiben kann Zugang ermöglichen
zum Raum hinter dem rauschenden Wasserfall der Wörter,
dem Raum zwischen den Zeilen – wo die Bedeutung lebt,
dem Raum zwischen den Wörtern, wo die Leerzeichen ihr Nest bauen.
Sandra Miriam Schneider

 

Unsere Seele spricht in Bildern, emotional hoch aufgeladenen Symbolen, deren Numinosität vielschichtig ist und uns wertvolle Einsichten vermitteln kann. Diese Bilder in Worte zu kleiden, immer differenzierter den richtigen Ausdruck – das „Zauberwort“ zu finden, den Schlüsselbegriff, der einen weiteren Schritt unserer Entwicklung öffnet, ist eines der Ziele meiner Workshops.

Die Theorie mag sich kompliziert anhören – es ist letztlich ganz einfach!
Keine Berührungsängste:
jeder findet seinen ganz persönlichen Ausdruck!
Manche erinnern das Schreibens in der Schulzeit als eine schwierige, wenig lustvolle Erfahrung!
Hier fangen wir anders an – es geht nur um DICH !
Daran, den Spaß an deiner Entwicklung,
die Tiefe deines eigenen Ichs zu ergründen.

Achtsames Schreiben erfasst die Gesamtprersönlichkeit eines Menschen mit seiner ihm ganz individuellen Geschichte und Sozialisation.
Texte „fühlen“ zu dürfen, sie dort beginnen zu lassen, wo der Punkt der momentan größten Energie liegt, führt weit über den intellektuellen Zugang hinaus.

Nicht der fertige Text, das Resultat steht im Mittelpunkt, sondern der Prozess des Schreibens, das langsame Annähern an
das, was bisher vielleicht noch nicht erkannt, nicht gefunden, nicht gesagt werden konnte.

Gedanken, innere Bilder, Gefühle, Stimmungen bekommen Form, werden in Resonanz auf künstlerisch gestaltete Vorbilder bewusster, differenzierter, klarer, geordneter.

Bewertung ist kein Kriterium.
Nichts ist richtig oder falsch,
wenn das, was gesagt wird und wie es gesagt wird
ureigenster Selbstausdruck und eigenes Erleben sind.
Freude, Schmerz, Hintersichlassen, Darüberhinauswachsen
sind viel eher Kategorien,
um die es hier geht.

Gedanken, die durch Schreiben ins Außen getragen werden, sind begreifbar, gestaltbar, treten in die Welt, geben ErMAeCHTigung (Macht, Selbsterlaubnis) zu handeln.

Die wertschätzende Kleingruppe unterstützt dabei.: Ko .Kreativität weitet und öffnet, lässt Neues wachsen.

Wir schreiben Texte „an uns, über uns und für uns“ – und entdecken unsere Einzigartigkeit. Dabei durchschreiten wir manchmal Untiefen um dann aber befreit durchzuatmen, eine neue Lebendigkeit zu fühlen, ein neues Funkeln in den Augen zu entdecken.Aber wir erkennen manchmal auch, dass wir nicht allein dastehen, verbunden sind mit Menschen, die Hunderte Jahre zuvor menschliche Wahrheiten genauso erlebten, wie wir das heute tun.Und mit dem Menschen, der gerade neben dir ist.

Schreiben ist Magie!
Jeder hat im Jetzt sein jeweils eigenes „Zauberwort“, das ihn , einmal gefunden, tiefgreifend verändern und verwandeln kann!.

Schreiben ist Meditation
Wer schreibt, ist seinem Leben dichter auf der Spur –
er findet Entschleunigung, Ruhe, Zentriertheit,
schärft seine Wahrnehmung und sein Bewusstsein!

Mein ganz großes Plädoyer für ein ganz wunderbares Werkzeug!

Über mich

BABU KATZ

 

Sprache, Worte, Texte waren für mich stets eine Quelle der Lebendigkeit, der Fantasie und des achtsamen Erkennens, der Welteroberung.Früh von Literatur begeistert, habe ich nach dem Studium der Germanistik über 30 Jahre als Schreibpädagogin und Literaturprofessorin gearbeitet.

In einer Zeit der Neuorientierung fiel mir das Standardwerk der Poesietherapie „Literatur als Therapie“in die Hand. Ich wusste schon lange von der Heilkraft der Sprache, hatte ihre verändernde Wirkung an zahlreichen Beispielen beobachten dürfen. Nach meiner Ausbildung zur Poesie- und Bibliotherapeutin am Fritz Perls Institut ist meine Arbeit mit literarischen Texten sehr viel weiter geworden, der Schwerpunkt der Schreibanregungen und Schreibprozesse setzt den ganzen Menschen mit Herz, Hirn und Bauch ins Zentrum.

Die Ausbildungen zur Gestaltpädagogin und zum schamanischen Natur- und Ritualcoach fügen neue Farben zu meinem Arbeitsfeld hinzu.Dabei ist mir der Bezug zur Natur und dem Jahreskreis sehr wichtig.

Ich bin begeisterte Schreiberin und Schreibbegleiterin. Ich sehe mich als Hebamme bei Veränderungen, die Menschen im Zuge ihrer Schreibprozesse durchlaufen.

Die achtsame, wertschätzende Arbeit mit Kleingruppen hat mir in den vergangenen Jahren viel Freude bereitet. „Innere Bilder brauchen Raum zum Atmen“ – unter diesem Motto habe ich nun ein eigenes kleine Schreibstudio geschaffen.

Ich bin gespannt, wo es uns/mich hinführen wird!

 

 

Kontakt

SchreibAtelier
Plüddemanngasse 35
8010 Graz
Tel. 06649605911